Projektpartner

Das Wasserstoffprojekt Sektorkopplung ist ein Gemeinschaftsprojekt, welches vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde. Gleichwertige Partner sind die Gemeinde Kalletal, der Kreis Herford und die Fachhochschule des Mittelstands.

Gemeinde Kalletal

Die Gemeinde Kalletal mit rund 14000 Einwohnern liegt im wahrsten Sinne des Wortes „in Lippe ganz oben“. Die 16 Ortschaften bieten auf einer Fläche von 112 km² ein vielfältiges Angebot an Erholungs- & Freizeitmöglichkeiten. Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Nordlippischen Berglandes können im Norden auf dem Fluss der Weser zahlreiche Wassersportmöglichkeiten ausgeübt werden. Viele Wander-, Reit- und Radfahrwege laden dazu ein, die fesselnde Natur hautnah zu erleben und die grandiosen Aussichten der einzigartigen – und übrigens ersten Naturparkkommune in NRW – zu genießen. Viele lippische Spezialitäten sorgen zudem dafür, dass das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt. Kalletal ist ein schöner Ort zum Leben, Arbeiten und Wohlfühlen. Echte Dorfgemeinschaften und vor allem Menschlichkeit werden hier noch gelebt.

Die Gemeinde Kalletal gehört zum Kreis Lippe im Regierungsbezirk Detmold. Der größte Ortsteil ist Hohenhausen, wo sich auch das Rathaus befindet. In der modernen Gemeinde und ihren Verwaltungseinrichtungen arbeiten derzeit etwa 140 engagierte Personen. Die Gemeindeverwaltung versteht sich dabei als bürgerorientiertes Dienstleistungsunternehmen und unterstützt seine Einwohnende bei allen Anliegen jederzeit kompetent vor Ort, aber auch digital.

Bereits vor einigen Jahren hat die Gemeinde Kalletal ihre kommunale Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet und diese in 2021 einstimmig beschlossen. Dabei orientiert man sich an den Grundprinzipien der starken Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, der Generationengerechtigkeit und der allgemeinen Menschenrechte. Ökologische, soziale und ökonomische Fragestellungen finden dabei Gehör und werden sektorübergreifend für die Bewältigung vorliegender Herausforderungen berücksichtigt. Somit wird sichergestellt, dass auch zukünftige Generationen eine lebenswerte Umgebung vorfinden werden.

Kreis Herford

Eingebettet in die Ravensberger Hügellandschaft in Ostwestfalen-Lippe, im Regierungsbezirk Detmold, liegt der Kreis Herford mit seinen sechs Städten und drei Gemeinden. Er ist Teil des ostwestfälischen Verdichtungsraumes Gütersloh–Bielefeld–Herford–Minden. Im Kreis Herford finden gut eine Viertelmillion Menschen ihr zu Hause. Mit einer Fläche von ca. 450 km² und einer Bevölkerungsdichte von 565 Einwohnern pro km² gehört er zu den am dichtesten besiedelten Landkreisen Deutschlands. Die Stadt Herford, erstmals im Jahr 838 urkundlich erwähnt, entwickelte sich im frühen Mittelalter zu einem bedeutenden Handelsplatz und wurde im Jahr 1342 Mitglied der Hanse. Der Kreis ist bekannt für seine stark industrielle Prägung, vielfältige Wirtschaft insbesondere in der Möbel- und Textilindustrie und durch seine gute Verkehrsanbindung zu den Autobahnen A2 und A30. Ein attraktives Kulturangebot rundet das Bild des abwechslungsreichen Kreises ab.

In der Kreisstadt Herford, in der etwa 68000 Einwohner leben, ist auch die Kreisverwaltung ansässig. Sie beschäftigt derzeit rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese sind nicht nur im Kreishaus tätig, sondern gewährleisten durch zahlreiche Außenstellen im Kreisgebiet einen bürgernahen Kontakt. Der Kreis ist seit 2023 ein sogenannter „Fairtrade Kreis“. Er unterstützt aktiv faire Arbeitsbedingungen in Handel und Konsum.

Der Kreis Herford hat sich zum Ziel gesetzt, ihn als Wohn-, Freizeit- und Arbeitsstandort zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Hier arbeiten der Kreis und die Kommunen gemeinsam mit weiteren Akteuren aus der Wirtschaft und Daseinsvorsorge gemeinsam an den Herausforderungen der Gegenwart und eine nachhaltige, regionale Siedlungsstruktur und Verbesserung der Infrastruktur. Das in 2024 erarbeitete Kreisentwicklungskonzept stellt hierfür den strategischen Rahmenplan dar. Mit einem integrierten Klimaschutzkonzept wird das Ziel verfolgt, bis 2045 CO2-neutral zu sein.

Fachhochschule des Mittelstands

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist eine staatlich anerkannte, private Fachhochschule mit aktuell etwa 5.700 Studierenden, 250 Mitarbeitern, 103 Professoren und rund 400 Experten aus der Wirtschaft als Lehrbeauftragte an den neun Standorten Bielefeld, Bamberg, Düren, Berlin, Frechen, Hannover, Köln, Rostock und Waldshut sowie ortsunabhängig in der FHM Online-University. Das breite Angebot umfasst 51 Studiengänge in den drei Fachbereichen Wirtschaft, Medien sowie Personal, Gesundheit & Soziales. Studierende können in Vollzeit, Teilzeit, dual oder im Fernstudium den Bachelor oder Master absolvieren. Auch Promotionsprogramme in Kooperation mit britischen Universitäten gehören zum Angebot der Hochschule. Das Portfolio wird komplettiert durch ein breites Weiterbildungsprogramm.

An der FHM wird nicht nur wissenschaftlich fundiertes Fachwissen vermittelt, sondern den Studierenden darüber hinaus einen geschützten Rahmen geboten, um sich selbst weiterzuentwickeln und wirtschaftliches sowie unternehmerisches Denken und Handeln zu erlernen. Die gesamte Lehre zielt darauf ab, den Studierenden beruflich und akademisch handlungsfähig und somit fit für die Herausforderungen der Arbeitswelt zu machen. Die Hochschule zeichnet sich durch kleine Studiengruppen, eine individuelle Förderung und einen engen Kontakt zur Wirtschaft aus.

Die FHM wurde im Jahr 2000 vom Mittelstand für den Mittelstand in Bielefeld gegründet und hat sich seither durch anwendungsorientierte Forschung und Praxisprojekte als starker Partner für die Wirtschaft etabliert. Gesellschafter ist die Stiftung Bildung & Handwerk aus Paderborn.